www.goodbyeana.wordpress.com
Ich habe mich lange mit den Pro-Ana und Pro-Mia Seiten beschäftigt. Ich stehe dieser Bewegung, die Ess-Störung als Lebensstil darzustellen sehr kritisch gegenüber.
Zum einen ist er ein von unserer Gesellschaft „gewünschter“ Weg, weil wir in den Medien schön, schlank, erfolgreich kommunizieren und dies die logische Konsequenz daraus war. Zum anderen haben dort Menschen einen Weg gefunden, ihr “Leid” zu verherrlichen, um damit klarzukommen. Sie haben daraus Freundinnen gemacht (Personifizierung). Ana (Anorexia nervosa) und Mia (Bulimia nervosa), die immer bei ihnen sind. Selbst auferlegte unmenschenwürdige Gesetze und Tipps, wie man am besten verhungert, werden dort ausgetauscht und propagiert.
Ich möchte den Weg bzw. diese Bewegung der Pro-Ana/Mia-Anhängerinnen nicht abwerten bzw. respektlos behandeln. Für diese Menschen macht ihr tun bestimmt einen Sinn. Darum glaube ich auch nicht, dass Propaganda-Seiten, die diese Seiten abwerten, bei den Betroffenen fruchten. In weiterer Folge wird kein Umdenken damit erzielt.
Ich möchte für Menschen mit Ess-Störungen bzw. Pro Ana und Mia-Anhängerinnen einen neuen Weg aufzeigen. Goodbye, Ana und Mia
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