Ess-Störungen sind eine “Krankheit” der Seele. Sie sind ein stiller Hunger nach Leben. Es geht vor allem um Selbstablehnung, ungestillte Bedürfnisse, ungelebte Gefühle oder um eine Problemlösungsstrategie. Schenkt man dem Essen eine zu große Bedeutung bei der Behandlung oder Therapie, dann nimmt man sich die Chance, die wirkliche Ursache zu erkennen bzw. dahinter zu blicken.
Haben Sie das Gefühl, dass Sie bei Ihren Klienten vorbeireden?
Dass ihre Klienten gar nicht da sein, nicht bei sich sind?
Dass sie nicht präsent da sind und neben sich stehen?
Dafür gibt es eine Erklärung: Bei Menschen, die an einer Ess-Störung erkrankt sind, ist die Seele aus dem Körper ausgetreten bzw. haben sich Seelenanteile abgespalten, um nichts mehr fühlen zu müssen. Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht und kenne die “Schwarze Welt” in der man sich aufhält. Gefühle sind unmöglich, man ist sozusagen tot, ausgestiegen aus dem Leben. Man ist nicht präsent da. Wie kann man aber mit einem Menschen arbeiten, wenn er gar nicht da ist? Wie bringt man die Seele zurück in den Körper? Dies und mehr sind Inhalt meines Vortrages.


